Einreichung wird abgelehnt. Keine Altersstufe hebt den Befund auf.
42 RegelnSelf-Publishing Guidelines
Wonach wir jedes eingereichte Buch prüfen — vollständig, in der Fassung, die gerade gilt. BookPlay ist eine Vorlese-App für Familien: Ein Kind hält das Buch in der Hand und liest laut vor. Diese Regeln sorgen dafür, dass das jederzeit unbedenklich ist.
Unsicher, ob deine Datei technisch passt? Lade sie kurz hoch — wir sagen dir sofort, was auffällt. Ohne Konto, ohne Einreichung, und deine Datei wird danach gelöscht.
Manuskript prüfenWas ein Befund bedeutet
Die meisten Regeln führen nicht zu einer Ablehnung. Sie verschieben die Altersstufe oder benennen einen Punkt, den du nachbesserst.
Freigabe nach Behebung eines klar benannten Punktes. Kein neuer Volldurchlauf.
25 RegelnBuch wird freigegeben, Altersstufe wird auf escalate_to angehoben.
14 RegelnKein Prüfkriterium. Qualitäts- oder Sichtbarkeitshinweis.
11 RegelnAltersstufen
Jedes Buch trägt genau eine Altersstufe. Sie ist keine Empfehlung, sondern die Grenze, ab der die App das Buch überhaupt anzeigt.
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Eine Altersstufe pro Buch
NachbessernDein Buch bekommt genau eine Altersstufe — nicht „ab 6, geeignet bis 12". Wenn eine einzelne Stelle eine höhere Stufe verlangt, gilt sie für das ganze Buch.
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Verlagsangabe ist Untergrenze
NachbessernSteht auf deinem Buch bereits eine Altersempfehlung des Verlags, darfst du bei uns nicht darunter gehen. Höher ist erlaubt, niedriger nicht.
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Reihen konsistent
NachbessernBände einer Reihe sollten zusammenpassen. Ein Sprung von 6+ auf 12+ innerhalb derselben Reihe verwirrt Familien, die Band 1 schon gelesen haben. Ein Schritt nach oben ist in Ordnung.
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Höchste ausgelöste Stufe gewinnt
Höhere AltersstufeDu gibst eine Altersstufe an, und wir prüfen, ob der Inhalt dazu passt. Verlangt eine Stelle mehr, heben wir an: Du beantragst 6+, eine Szene verlangt 10+ — dann steht dein Buch auf 10+. Abgelehnt wird es deswegen nicht.
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Im Zweifel höher beantragen
EmpfehlungBist du unsicher zwischen zwei Stufen, nimm die höhere. Ein Buch, das zu hoch eingestuft ist, wird trotzdem gelesen — eines, das zu niedrig steht, müssen wir anheben, und das kostet dich eine Runde.
Inhalt
Was in einem Kinderbuch vorkommen darf und was nicht. Der größte Teil dieser Regeln verschiebt nur die Altersstufe — nur wenige führen zu einer Ablehnung.
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Keine detaillierte körperliche Versehrtheit
AblehnungVerletzungen dürfen vorkommen, aber nicht ausgemalt werden. Ein Sturz und ein blaues Knie: ja. Wunden, Blut, gebrochene Knochen, Folter oder Kannibalismus in Detailbeschreibung: nein — in keiner Altersstufe.
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Gewalt nicht als erfolgreiche Lösung
AblehnungDie Hauptfigur darf sich nicht durch Gewalt durchsetzen und damit Recht behalten. Wer zuschlägt und dafür belohnt wird, ohne dass jemand widerspricht, zeigt Kindern, dass es funktioniert. Das nehmen wir nicht auf.
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Keine Täterperspektive
AblehnungErzähl nicht aus der Sicht von jemandem, der einem Kind Gewalt antut, das plant oder daran Gefallen findet. Die Tat kann vorkommen — die Innensicht des Täters nicht.
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Angst hat nie das letzte Wort
AblehnungEin Kind soll ein Buch zuklappen können, ohne Angst zu haben. Spannung, Grusel und Bedrohung sind erlaubt — aber das letzte Kapitel endet in Sicherheit. Kein offener Schrecken auf der letzten Seite.
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Auflösungspflicht
AblehnungWas Angst macht, muss sich auflösen — und zwar bald. Bis 8+ im selben Kapitel, ab 10+ spätestens im übernächsten. Ein Kind, das abends aufhört zu lesen, soll nicht mit der Bedrohung einschlafen.
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Schutzraum bleibt sicher
AblehnungBei 3+ und 6+ bleiben Bett, Kinderzimmer, Zuhause, Kita und Klassenzimmer sichere Orte. Dort passiert nichts Bedrohliches. Für ältere Kinder gilt das nicht mehr so streng.
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Monster erschrecken, verletzen nicht
AblehnungMonster, Gespenster und Fabelwesen dürfen erschrecken, jagen und knurren — aber niemandem körperlich wehtun. Der Schreck ist der Reiz, nicht die Verletzung.
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Kein psychologischer Terror
AblehnungKein Dauerzustand aus Angst ohne Ausweg: keine Verfolgung über das ganze Buch ohne einen Verbündeten, keine Isolation als Normalzustand, niemand, der einem Kind einredet, es bilde sich alles nur ein.
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Keine Horror-Ikonografie
AblehnungDie Bildsprache des Horrorfilms hat in einem Kinderbuch nichts verloren: Besessenheit, Exorzismus, dämonische Rituale, Splatter, Zombiebisse oder eine Dramaturgie, die auf Schockmomente gebaut ist.
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Kein Tod ohne Trauerraum
AblehnungEin Tod braucht Raum im Text. Wenn jemand stirbt und die Geschichte einfach weiterläuft, als wäre nichts gewesen, fehlt genau das, was ein Kind an dieser Stelle braucht: dass Trauer vorkommen darf.
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Keine Sterbeszene in Detail
AblehnungDer Tod darf stattfinden, das Sterben nicht ausgemalt werden. Kein Todeskampf, keine Agonie, keine Minute-für-Minute-Beschreibung.
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Kein Suizid, keine Andeutung
AblehnungSuizid kommt in einem BookPlay-Buch nicht vor — nicht als Handlung, nicht als Andeutung, nicht in einer Rückblende, bei keiner Figur und in keiner Altersstufe.
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Keine sexuellen Inhalte
AblehnungKeine sexuellen Inhalte — weder dargestellt noch angedeutet noch in erotisierender Beschreibung. Das gilt für Text und Titelbild.
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Keine Erotisierung von Kinderfiguren
AblehnungKinderfiguren werden nie erotisiert. Auch nicht über Kleidung, über die Art, wie eine Kamera oder Erzählstimme auf sie blickt, oder über Kommentare anderer Figuren.
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Keine Schimpfwörter der F-Kategorie
AblehnungKinder lesen die Bücher bei uns laut vor. Derbe Flüche haben darin nichts zu suchen. Ab 12+ ist ein einzelner Fluch möglich, wenn das Milieu ihn trägt — nicht in Häufung.
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Keine Beleidigung als Pointe
AblehnungEine Beleidigung darf vorkommen, aber nicht die Pointe sein. Wenn der Witz darin besteht, dass jemand heruntergemacht wird, lernt ein Kind genau das.
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Keine Herabwürdigung von Gruppen
AblehnungKeine Herabwürdigung von Gruppen — nach Herkunft, Religion, Geschlecht, Aussehen, Behinderung oder Lebensform. Weder im Text noch auf dem Titelbild noch in den Angaben.
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Keine extremistischen Inhalte
AblehnungExtremistische Inhalte nehmen wir nicht auf. Auch nicht ironisch gebrochen, auch nicht als Zitat einer Figur, auch nicht, um sie vorzuführen.
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Keine funktionierende Gefahren-Anleitung
AblehnungKeine Anleitung, die funktioniert. Ein Kind soll aus deinem Buch nicht lernen, wie man etwas Gefährliches tatsächlich tut — keine Substanzen mit Mengen, keine Schrittfolgen, keine Werkzeugliste.
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Keine Selbstverletzung oder Essstörung als Methode
AblehnungSelbstverletzung und Essstörungen dürfen nicht als Methode beschrieben werden — nicht wie, nicht womit, nicht wie man es verbirgt. Dass eine Figur leidet, darf vorkommen.
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Weglaufen nur mit Korrektiv
AblehnungWeglaufen darf in der Geschichte vorkommen, aber nicht als guter Plan stehenbleiben. Es braucht eine Gegenstimme im Text und entweder eine Rückkehr oder eine sichere Auflösung.
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Kein Geheimnis vor Bezugspersonen als Tugend
AblehnungEin Geheimnis vor Eltern oder Lehrern darf keine Tugend sein — jedenfalls nicht, wenn es um Gefahr, Angst oder Schmerz geht. „Sag es keinem Erwachsenen" ist der Satz, mit dem Kinder in Gefahr gehalten werden.
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Suchtmittel nie positiv
AblehnungAlkohol, Nikotin, Drogen, Wetten, Glücksspiel und Lootboxen kommen nie positiv vor — nicht als cool, entspannend, erwachsen oder als Lösung.
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Keine Missionierung
AblehnungKein Werben für einen Glauben oder eine Weltanschauung. Erzählen ja, überzeugen nein.
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Kein reales Ritual mit Anleitungscharakter
AblehnungKein reales Ritual, das sich nachmachen lässt. Erfundene Magie in einer Fantasy-Welt ist davon ausgenommen — die kann niemand zu Hause ausprobieren.
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Keine Werbung im Text
AblehnungKein Werbetext in der Geschichte. Weder für dich, noch für deinen Verlag, noch für Dritte. Die Pflichtangaben eines Buches sind kein Werbetext: Verlagsname, Impressum, Copyright-Vermerk und ISBN gehören dazu.
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Kein Product Placement
AblehnungKein bezahltes oder beworbenes Produkt in der Geschichte. Dass eine Figur eine bekannte Marke trägt, ist als Alltagsdetail in Ordnung — als Dauerwerbesendung nicht.
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Keine Kaufaufforderung an Kinder
AblehnungKeine Aufforderung an Kinder, etwas zu kaufen — auch nicht den nächsten Band, auch nicht freundlich verpackt.
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Kein Ekel gegen eine Figur gerichtet
AblehnungEkel darf sich nicht gegen eine Figur richten. Wenn ein Kind im Buch als widerlich beschrieben wird, lernt ein Kind vor dem Buch, wie man jemanden ausgrenzt.
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Dialekt und Fremdsprache markieren
NachbessernDialekt und fremdsprachige Passagen bitte markieren, sobald sie über drei zusammenhängende Sätze gehen. Sonst versucht die App, sie als Hochdeutsch zu erkennen, und das Vorlesen bricht an dieser Stelle ab.
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Gewalt zwischen Kindern
Ab 8+Kinder streiten, schubsen, hauen. Das darf vorkommen, muss aber im Text eingeordnet werden: Jemand greift ein, benennt es oder es hat eine Folge. Bleibt es unkommentiert stehen, heben wir auf 8+ an.
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Waffen mit realer Wirkung
Ab 10+Ein Schwert im Märchen ist etwas anderes als eine Pistole im Klassenzimmer. Waffen, die es wirklich gibt und die wirklich verletzen — Schusswaffen, Messer als Drohung, Sprengstoff — heben auf 10+ an. Fantasy-Waffen sind ausgenommen.
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Tierleid
Ab 8+Tiere dürfen leiden, krank werden oder sterben. Wird es zur Szene ausgemalt, heben wir auf 8+ an. Tierquälerei in Detailbeschreibung fällt zusätzlich unter die Regel zu Verletzungen.
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Realistische Bedrohung durch Erwachsene
Ab 10+Ein Erwachsener, der einem Kind gefährlich wird, ist ein starkes Motiv — und eines für ältere Leser. Wir heben auf 10+ an, solange nicht aus der Sicht des Täters erzählt wird und keine Vorgehensweise beschrieben ist.
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Dunkelheit, Gewitter, Alleinsein
Ab 6+Dunkelheit, Gewitter, allein im Wald — klassische Kinderbuchmotive. Ab 6+ frei, solange sich die Angst im Text auflöst.
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Tod einer nahestehenden Figur
Ab 6+Eine Figur, die dem Kind nahesteht, darf sterben — Großmutter, Haustier, Freund. Das hebt auf 6+ an. Es ist kein Grund für eine Ablehnung; Kinderbücher dürfen von Verlust erzählen.
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Krankheit, Krieg, Flucht, Armut
Ab 8+Krankheit, Krieg, Flucht und Armut dürfen erzählt werden, wenn es Figuren gibt, die handeln, und eine Perspektive über die Not hinaus. Das hebt auf 8+ an.
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Pubertät und Körperveränderung
Ab 10+Pubertät und Körperveränderungen dürfen vorkommen — sachlich, zugewandt und ohne Scham. Das hebt auf 10+ an.
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Historisch belastete Begriffe
Ab 10+Historisch belastete Begriffe — etwa in einem Klassiker oder einer historischen Erzählung — heben auf 10+ an und brauchen eine Einordnung. Schreib uns bei der Einreichung dazu, wie du damit umgehst.
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Riskante Mutproben
Ab 10+Mutproben mit echtem Risiko — Klettern am Baugerüst, Balancieren am Gleis — heben auf 10+ an und brauchen eine Konsequenz im Text.
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Konsum durch Erwachsene im Hintergrund
Ab 8+Ein Vater mit einem Bier auf dem Sofa ist Alltag und darf im Hintergrund vorkommen. Das hebt auf 8+ an.
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Sucht als Thema
Ab 12+Sucht als Thema — ein Elternteil, das trinkt — gehört ab 12+ und braucht eine Perspektive auf Hilfe: jemanden, der einschreitet, oder eine Stelle, an die man sich wenden kann.
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Ekel in Detailbeschreibung
Ab 10+Wird Ekel ausgemalt — Erbrochenes, Eiter, Maden über mehrere Sätze —, heben wir auf 10+ an.
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Verliebtsein erlaubt
EmpfehlungVerliebtsein, Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen: gern, in jeder Altersstufe. Ein erster Kuss gehört ab 10+.
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Vielfalt löst keine Hochstufung aus
EmpfehlungVielfalt hebt keine Altersstufe. Zwei Mütter, ein Kind im Rollstuhl, eine Familie mit Migrationsgeschichte — das ist Alltag und wird von uns wie Alltag behandelt.
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Kurze Sätze
EmpfehlungKurze Sätze lesen sich leichter vor. Als Richtwert: bei 3+ etwa acht Wörter, bei 6+ zwölf, bei 8+ achtzehn. Das ist eine Empfehlung, kein Prüfkriterium.
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Stereotype Rollenbilder
EmpfehlungWenn Mädchen in deinem Buch nur kochen und Jungen nur kämpfen, lehnen wir es nicht ab. Es wird aber weniger Familien erreichen. Eine Empfehlung, kein Prüfkriterium.
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Religiöse Praxis als Lebenswelt
EmpfehlungReligiöse Praxis als Teil des Alltags — ein Gebet vor dem Essen, ein Fest, ein Gotteshaus — ist selbstverständlich erlaubt und hebt keine Altersstufe.
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Reihenverweise gehören in Metadaten
EmpfehlungHinweise auf weitere Bände gehören in die Angaben zum Buch, nicht in den Text. Dort finden Familien sie in der App an der richtigen Stelle.
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Körperhumor ab 6+ frei
EmpfehlungPupsen, Rülpsen, Popeln: ab 6+ frei. Kinder finden das lustig, und das ist in Ordnung.
Kinderschutz im Buch
Ein Kind soll ein Buch lesen können, ohne dass es irgendwohin führt. Keine Kontaktwege, keine Datenerhebung, keine Ausgaben.
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Keine Kontaktdaten
AblehnungKeine Kontaktdaten in der Geschichte: keine Telefonnummer, keine Anschrift, kein Social-Media-Name — weder deine noch die einer Figur — und keine E-Mail-Adresse einer Figur. Deine eigene E-Mail-Adresse oder die deines Verlags ist in Ordnung, viele Verlage verlangen sie. Auch das Impressum ist ausgenommen: Verlagsanschrift, Copyright-Vermerk und ISBN gehören in jedes Buch.
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Keine URLs und QR-Codes
AblehnungKeine Internetadressen und keine QR-Codes in der Geschichte, auch nicht auf dem Titelbild. Ein Kind soll ein Buch lesen können, ohne dass es irgendwohin führt. Im Impressum sind die üblichen Angaben erlaubt — die Anschrift des Verlags, der Hinweis auf die Deutsche Nationalbibliothek, die Seite der Druckerei.
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Keine Aufforderung zur Kontaktaufnahme
AblehnungFordere Kinder nicht auf, sich bei dir zu melden — nicht „Schreib mir", nicht „Folge mir", nicht „Schick mir dein Bild". Eine Kontaktzeile im Impressum, die sich an Erwachsene richtet, ist davon nicht betroffen.
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Keine Datenerhebung im Buch
AblehnungKeine Datenerhebung im Buch: keine Fragebögen zum Ausfüllen und Einsenden, keine Gewinnspiele, keine Registrierung, keine Umfragen.
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Keine Aufforderung zu Ausgaben
AblehnungFordere Kinder nicht zu Ausgaben auf — auch nicht mittelbar über die Eltern („Sag deiner Mama, sie soll…").
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Keine Identifizierung realer Kinder
AblehnungKein reales Kind darf im Buch identifizierbar sein — nicht über vollen Namen, Schule, Wohnort oder ein Foto. Eine Widmung mit Vornamen ist in Ordnung.
Metadaten
Titel, Autorenname, Klappentext, Cover. Das, was Familien in der App sehen, bevor sie ein Wort gelesen haben.
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Keine Behauptungen im Klappentext
AblehnungKeine Behauptungen im Klappentext, die du nicht belegen kannst: keine erfundenen Sterne, keine Auszeichnungen, keine Pressezitate ohne Quelle.
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Cover unterliegt allen C-Regeln
AblehnungFür das Titelbild gelten dieselben inhaltlichen Regeln wie für den Text. Was im Buch nicht stehen darf, darf auch nicht auf dem Cover zu sehen sein.
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Titel exakt wie Cover
NachbessernDer Titel, den du einträgst, muss exakt dem auf deinem Cover entsprechen. Keine Emojis, keine zusätzlichen Suchbegriffe, keine Auszeichnungen wie „Bestseller" im Titelfeld.
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Autor:innenname wie im Impressum
NachbessernTrag deinen Namen so ein, wie er im Impressum des Buches steht. Schreibst du unter einem Pseudonym, sag uns das — wir nennen dann das Pseudonym und wissen trotzdem, mit wem wir es zu tun haben.
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ISBN korrekt oder BPID
NachbessernHat dein Buch eine ISBN, trag sie korrekt ein — wir prüfen sie nach. ISBN-13 und ISBN-10 sind beide in Ordnung, auch eine ISBN von Amazon KDP. Hat es keine, bekommt es von uns eine Kennung. Eine fremde ISBN einzutragen, führt zur Sperrung deines Zugangs.
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Ausgabe eindeutig benannt
NachbessernSag uns, welche Ausgabe du einreichst: Verlag, Jahr, Auflage, Einband. Sonst können wir zwei Ausgaben desselben Buches nicht auseinanderhalten.
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Genre aus fester Taxonomie
NachbessernWähle ein Hauptgenre und höchstens zwei Nebengenres aus unserer Liste. Freitext gibt es nicht — sonst findet die Suche in der App dein Buch nicht.
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Klappentext 300-800 Zeichen
NachbessernDer Klappentext hat zwischen 300 und 800 Zeichen. Kürzer sagt Familien zu wenig, länger liest niemand auf einem Telefon.
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Cover-Spezifikation
NachbessernDas Titelbild braucht mindestens 1400 Pixel an der kurzen Seite, in RGB, als JPG oder PNG — und ohne aufgeklebte Störer wie „Neu!" oder Preisschilder.
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KI-Anteil Bild deklarieren
NachbessernWenn dein Titelbild ganz oder teilweise von einer KI stammt, sag es uns. Das ist kein Ablehnungsgrund — eine falsche Angabe dagegen schon.
Manuskript & Technik
Damit die App beim Vorlesen mithören kann, muss sie den Text sauber lesen können. Hier stehen die Anforderungen an die Datei.
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Keine Scans oder Bild-PDFs
AblehnungEin eingescanntes Buch ist für uns nur ein Stapel Bilder — die App kann darin kein Wort erkennen und beim Vorlesen nicht mitlesen. Deine Datei braucht deshalb eine Textebene. Reine Bildseiten sind kein Problem: Ein Bilderbuch mit wenig Text ist willkommen, solange der Text, den es gibt, als Text in der Datei steht.
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Keine stille Ersetzung nach Freigabe
AblehnungNach der Freigabe steht dein Text fest. Wir merken uns einen Fingerabdruck der Datei; ein stillschweigend ausgetauschter Text führt zur Sperrung deines Zugangs. Für Änderungen reichst du eine neue Ausgabe ein.
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Zulässige Formate
NachbessernWir nehmen EPUB3, DOCX, Markdown und TXT, jeweils in UTF-8. Aus diesen Formaten lässt sich der Text zuverlässig auslesen.
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Ein Buch, eine Datei
NachbessernEine Datei pro Buch. Keine Sammlung aus einzelnen Kapiteldateien, kein Archiv mit mehreren Titeln.
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Maximale Dateigröße 80 MB
NachbessernDie Datei darf höchstens 80 MB groß sein. Wird sie größer, liegt es fast immer an Bildern in voller Druckauflösung — für die App reicht eine kleinere Auflösung.
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Echte Kapitelüberschriften
NachbessernKapitelüberschriften bitte als echte Überschriften auszeichnen, nicht als fett gesetzten Fließtext. Nur so erkennt die App, wo ein Kapitel beginnt.
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Reihenfolge wie Druckausgabe
NachbessernDie Reihenfolge im Manuskript muss der gedruckten Ausgabe entsprechen. Ein Kind liest mit dem Buch in der Hand mit — wenn die App an anderer Stelle steht, funktioniert das Vorlesen nicht.
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Verzweigungen deklarieren
NachbessernBei einem Buch mit Entscheidungsstellen („Blättere zu Seite 42") brauchen wir die Verzweigungen ausgezeichnet. Ohne sie können wir ein solches Buch nicht verarbeiten.
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Text entspricht der eingereichten Druckausgabe
NachbessernDer eingereichte Text muss der Ausgabe entsprechen, die du angibst. Änderst du den Text nach der Freigabe, wird daraus eine neue Ausgabe — sie ersetzt die alte nicht stillschweigend.
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Keine manuellen Trennstriche
NachbessernKeine von Hand gesetzten Trennstriche am Zeilenende. Sie stammen aus dem Drucklayout und zerlegen beim Vorlesen jedes Wort, in dem sie stehen.
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Anführungszeichen einheitlich
NachbessernAnführungszeichen bitte einheitlich. Ein Wechsel zwischen „…", "…" und »…« im selben Buch bringt die Erkennung durcheinander.
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Keine Layout-Artefakte
NachbessernKopf- und Fußzeilen, doppelte Leerzeichen und harte Zeilenumbrüche mitten im Satz stammen aus dem Layout und gehören nicht in den Text. Beim Vorlesen klingen sie wie Fehler.
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Fremdsprachige Passagen auszeichnen
NachbessernFremdsprachige Passagen ab drei Sätzen bitte mit der Sprache auszeichnen. Sonst versucht die App, sie auf Deutsch zu erkennen.
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Lautmalerei ausschreiben
EmpfehlungLautmalerei am besten ausschreiben: „Krachhh" statt „Kr@ch". Die App liest, was dasteht.
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Aussprachehilfe für Eigennamen
EmpfehlungSag uns, wie die Eigennamen in deinem Buch ausgesprochen werden. Das ist der wirksamste Hebel gegen Falscherkennung beim Vorlesen — bei erfundenen Namen besonders.
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Zahlen wie im Druck
EmpfehlungSchreib Zahlen so, wie sie im Druck stehen. Wenn im Buch „17" steht und im Manuskript „siebzehn", weicht das Vorgelesene vom Gedruckten ab.
Rechte & Herkunft
Wem das Werk gehört und wie es entstanden ist. Verstöße hier betreffen nicht nur die Einreichung, sondern den Zugang.
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Alle Rechte gehalten
AblehnungDu musst alle Rechte an dem haben, was du einreichst — Text, Bilder, Titelbild. Reichst du ein Werk ein, an dem du keine Rechte hast, sperren wir deinen Zugang.
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Keine geschützten Figuren oder Welten
AblehnungKeine geschützten Figuren oder Welten. Fan-Fiction zu bekannten Reihen können wir nicht aufnehmen, so gut sie auch sein mag.
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Keine Mehrfacheinreichung
AblehnungJedes Buch nur einmal. Wir erkennen Doppeleinreichungen an Titel, Autor und ISBN sowie am Text selbst.
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Gemeinfreie Vorlage nennen
NachbessernBaut dein Buch auf einer gemeinfreien Vorlage auf — einem Märchen, einem Klassiker —, nenn sie uns. Das ist ausdrücklich erlaubt, muss aber dastehen.
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KI-Anteil Text deklarieren
NachbessernSag uns, welchen Anteil KI an deinem Text hat: gar keinen, unterstützend, oder überwiegend generiert. Das ist kein Ablehnungsgrund — eine falsche Angabe dagegen schon.
Altersstufen und Genres
Die Altersstufe entscheidet, wem die App dein Buch zeigt. Das Genre entscheidet, wo es gefunden wird.
Marker im Manuskript
Zwei Sonderfälle, für die wir eine Auszeichnung im Text brauchen. Sonst musst du nichts markieren — normalen Fließtext liest die App von selbst.
[[branch:ID]]- Entscheidungsstelle in verzweigten Büchern
[[lang:xx]]…[[/lang]]- Fremdsprachige Passage
Wie wir entscheiden
Jede Einreichung durchläuft dieselben Schritte, in derselben Reihenfolge. Das Ergebnis ist keine Meinung, sondern die Summe der Befunde.
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Ein Blocker reicht
Findet sich auch nur ein Befund der Stufe Ablehnung, wird die Einreichung abgelehnt. Keine Altersstufe hebt das auf.
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Sonst gewinnt die höchste Stufe
Aus deiner Angabe und allen Hochstufungen wird die höchste genommen. Du beantragst 6+, eine Regel verlangt 10+ — dann steht das Buch auf 10+.
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Nachbessern ist kein Neuanfang
Bleibt nur ein Punkt der Stufe Nachbessern, nennen wir ihn dir beim Namen. Du lädst eine überarbeitete Fassung hoch — ohne einen neuen Volldurchlauf.
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Du bekommst den Grund, nicht nur das Ergebnis
Jede Rückmeldung nennt die Regel mit ihrem Code (etwa
BP-C-02.1) und die Stelle im Buch. Wenn du anderer Meinung bist, kannst du im Cockpit Einspruch einlegen — wir sehen uns dein Buch dann noch einmal an.
Was den Zugang betrifft
Bei diesen Regeln geht es nicht nur um die Einreichung, sondern um dein Konto: M-01.3, R-01.1, T-03.6, A-01.3 (wiederholt nach Hinweis). Eine fremde ISBN, fehlende Rechte oder ein stillschweigend ausgetauschter Text nach der Freigabe führen zur Sperre.
Nicht sicher, ob dein Buch passt?
Dann reich es ein. Wir sehen uns jedes Buch an und sagen dir, woran es liegt — eine Ablehnung kostet dich nichts außer der Zeit für den Wizard.